Malta - Land & Leute
Malta empfängt seine Gäste mit einer ungewöhnlichen Landschaft und dem überall sichtbaren kolonialen Erbe der Briten. Auch 40 Jahre nach dem Ende der Fremdherrschaft ist Englisch die Amtssprache geblieben, was die Mittelmeerinsel mit ihrem glasklaren Wasser nicht nur für Urlauber, sondern auch für Sprachreisende besonders attraktiv macht. Eine preiswerte Malta Reise finden Sie bei L'TUR. Der Inselstaat im Mittelmeer besteht aus den Inseln Malta, Gozo und Comino und liegt in einer Meerenge östlich vor Tunesien, rund 100 km südlich von Sizilien. Das kulturelle Erbe des maltesischen Archipels reicht bis in die jüngere Steinzeit zurück, aus der die geheimnisvollen prähistorischen Tempel stammen, deren Herkunft bis heute nicht endgültig geklärt werden konnte. Als Nahtstelle der Handelsrouten zwischen Orient und Okzident haben seit der Antike auch Phönizier, Römer, die Johanniter, die Truppen Napoleons und das britische Empire ihre Spuren hinterlassen. Die Johanniter nehmen in der Geschichte Maltas eine besondere Stellung ein: Die Ritter des Johanniterordens wurden im Mittelalter als Retter des Abendlandes gefeiert und bekamen 1530 vom römischen Kaiser Karl V. die maltesische Inselgruppe zur Belohnung überreicht. Nachdem sie im Namen christlicher Barmherzigkeit auch Malta vor der osmanischen Herrschaft bewahrten, wurde ihre Gemeinschaft in Malteserorden umgetauft. Im Angebot von L'TUR finden Sie immer einen passenden Malta Billigflug. Die Franzosen und ihr Kaiser Napoleon wurden 1798 nur kurz auf der Insel geduldet und ein Jahr später von den Briten verdrängt. 1814 wurde Malta zur britischen Kronkolonie ernannt, erst 1964 erlangte der kleine Inselstaat seine Unabhängigkeit.
Malta - Karte
Malta - Sehenswürdigkeiten
Die maltesischen Inseln sind Zeuge einer 7000 Jahre alten Kulturgeschichte, in der die Inselgruppe im Mittelmeer schon Zufluchtsort für zahlreiche Völker war - und alle, ob Phönizier, Römer, Johanniter, Araber oder Briten, haben der kleinen Insel ihren Stempel aufgedrückt. [seeo3 raw] Einzigartig in Europa sind die Tempel der Megalithkultur, die auf Malta auch nach über 5000 Jahren noch hervorragend erhalten sind. Ein wunderschönes Beispiel ist der Tempel von Ggantija auf Gozo: Er ist landschaftlich von einer Gartenanlage perfekt eingerahmt, und sein Mauerwerk gilt als das am besten erhaltene auf dem Archipel. La Valetta, die Hauptstadt Maltas, ist eine der sehenswertesten Festungsstädte im Mittelmeerraum, aber auch hinter den starken Stadtmauern stehen einige Attraktionen von hohem kulturellen Wert. Allen voran die St.-John's-Kathedrale, die im 16. Jhdt. als Hauptkirche für den Johanniterorden gebaut wurde. Die schlichte und bescheidenen Fassade ist kalkulierter Vorsatz, denn das Kirchenschiff ist innen von wertvollen Kunstwerken verziert. Der Legende nach musste jeder Ritter, der dem berühmten Orden beitreten wollte, bei seiner Aufnahme seine Wertschätzung in Form eines Geschenks verdeutlichen. Ein Besuch von Gozo, der kleineren Insel der maltesischen Gruppe, ist nicht einfach nur ein Tagesausflug, sondern vielmehr ein kleiner Urlaub im Urlaub. Bei der Stadt Victoria (von einheimischen Rabat genannt) steht die Zitadelle, eine riesige Festungsanlage, die den Bewohnern über Jahrhunderte Schutz vor nordafrikanischen Eroberern und den Sarazenen geboten hat.
Malta - Geld
2004 tritt Malta nach einem knappen Referendum der Europäischen Union bei. Wann die ersten maltesischen Euromünzen gedruckt werden, steht allerdings noch nicht fest. Noch gilt das maltesische Pfund oder die Lira (Lm), die aktuelle Währung auf Malta orientiert sich am britischen Pfund. Die Ein- und Ausfuhr von Bargeld ist beschränkt, bei der Einreise dürfen nicht mehr als Lm 50 mitgebracht werden, und maximal Lm 1000 dürfen das Land verlassen. Bargeldwechsel erfolgt am einfachsten an den Wechselstuben am Flughafen, die rund um die Uhr geöffnet sind. In den Hotels, Restaurants und großen Geschäften ist die bargeldlose Bezahlung üblich, Kreditkarten (Mastercard, Visa, American Express, etc.) werden fast überall akzeptiert. Banken und Postämter: Filialen der Banken und Postämter sind üblicherweise werktags von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet, im Sommer können die Öffnungszeiten auch länger sein. Einkaufen: In der Hauptstadt La Valetta findet sich die ganze Palette an Einkaufsmöglichkeiten, kleine Läden mit kuriosen Souvenirs findet man in den vielen engen Seitenstraßen, auf den großen Plätze stehen farbenfrohe Märkte mit frischen Lebensmitteln bereit und moderne Shoppingstraßen laden zum Konsum ein. Malta ist für sein Kunsthandwerk bekannt, filigrane Silberarbeiten oder Knüpfhandwerk sind ein gern gekauftes Souvenir. Die Ladenöffnungszeiten bewegen sich normalerweise zwischen 9 und 19.00 Uhr, eine Mittagspause ist in vielen Läden üblich, sonntags ist Ruhetag - nur in Touristengebieten haben viele Geschäfte durchgehend und oft auch bis 22.00 Uhr geöffnet.

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